Piercing / Info und Bilder 


 

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Eine ausführliche Beratung erfolgt bei uns im Studio.  Alle deine Fragen werden in Ruhe und Geduld beantwortet.


Wir freue uns auf dich und beraten dich gerne unverbindlich zu allem, was du wissen möchtest.

 ... übrigens, ein kurzer Anruf klärt meist viele Fragen :) 01522-9590834

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Piercingpreise: (incl Schmuck)

Standartpiercings € 55.-

Lippenbändchen mit sehr hochwertigem Schmuck € 65.-

Eskimo € 65.-

Brustwarze und Intim  € 70.-

 

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Noch keine 18, was dann?



Piercing bei Minderjährigen
(unter 18 Jahren)
                       
Die Ausführung eines Piercings stellt gesetzlich gesehen eine Körperverletzung dar und somit ist es strafbar, dies ohne Erlaubnis/Einverständnis der Eltern/Erziehungsberechtigten bei Minderjährigen durchzuführen.

Da es keine gesetzlich bestimmte Altersvorgabe für die Durchführung eines Piercing bei Minderjährigen gibt, liegt es im Ermessen der Eltern zu entscheiden, ob ihr Kind schon selbstständig genug ist, um die anschließenden Pflegemaßnahmen verantwortungsbewusst durchzuführen.

 

Voraussetzung ist aber ein persönliches Gespräch zur Ermittlung der körperlichen und geistigen Entwicklungsstufe.

Grundsätzlich gilt:

Bei Minderjährigen ist es zwingend notwendig, dass die Erziehungsberechtigten anwesend sind und alle Beteiligten ihre Ausweispapiere mitbringen und vorlegen!

Bei Minderjährigen benötigen wir als Voraussetzung zum Piercen,
• die schriftliche Einverständniserklärung eines Erziehungsberechtigten
• den Ausweis oder die Ausweis-Kopie vom Erziehungsberechtigten und des Kindes
ODER:
• die Begleitung eines Elternteils (mit Ausweis)

Unter 16 Jahren ist die Begleitung der Eltern bei uns Bedingung!

Wenn Du bei uns erscheinst:
• sei bitte gesund und ausgeschlafen
• habe gut gegessen und getrunken
• habe in den letzten 12 Std. keine Schmerzmittel, Alkohol, Drogen oder blutverdünnende Mittel (z. B. Red Bull) konsumiert

 

 Die Angst " tut es weh?"

 


Das Piercing und der Schmerz


Wir wollen hier etwas zur Schmerzerfahrung beim Piercen sagen.

Zunächst einmal sei deutlich gemacht, dass jeder Mensch ein individuelles Schmerzempfinden hat. Das bedeutet, jeder nimmt Schmerzen auf seine eigene Weise wahr. Was für den einen eine Tortur ist, kann für manch anderen einfach nur etwas unangenehm sein. So ist es letztlich unmöglich, eine pauschale Aussage über die Intensität der Schmerzempfindung beim Piercen zu machen. Die biologischen Abläufe der Schmerzmeldung zum Gehirn sind zwar bei jedem gleich, doch die Umsetzung dieser ist von Mensch zu Mensch immer verschieden. Daraus ergibt sich, dass wir das Thema von einer anderen Seite angehen müssen. Schmerzempfindung läuft über den Kopf. Also sollten wir die dort gespeicherten Horror-Vorstellungen über das Piercen beseitigen. Dazu werden wir auf den Ablauf des Piercens und dessen Begleitumstände eingehen.

Betrachten wir nun den eigentlichen Akt des Piercen, ist die Zeitdauer des auftretenden Schmerzmomentes denkbar kurz (ca. 1,5 bis 2,5 Sek.). Ebenso ist die Art und Größe der Hautverletzung minimal. Betäubungsspritzen dürfen nur durch Ärzte verabreicht werden und sind auch unnötig. Sie dauern genauso lange, wie das eigentliche Piercen und können den Heilprozess verzögern. Ein gut ausgebildeter Piercer soll imstande sein, die entsprechende Hautfalte in 1,5 – 2,5 Sekunden zu durchstechen (also zu Piercen). Der Stichkanal der zu durchstechenden Hautpartien sollte 10 bis 13 mm Länge nicht überschreiten und nicht tiefer liegen als die obersten Hautschichten dick sind. Auch beinhaltet die professionelle Ausführung das aufklärende Vorgespräch, das Arbeiten mit fachgerechten Mitteln (richtiges Licht, richtige Instrumente und maßgenaue Vorarbeit), eine hygienische und entspannte Atmosphäre, sowie die Erläuterung der Nachpflege. Wenn diese Voraussetzungen erfüllt sind, kann man das Fazit ziehen:


Ein professionell ausgeführtes Piercing muss nicht weh tun!
Wie gesagt, Schmerz läuft über den Kopf ab und hier spielt die Einstellung des zu Piercenden ebenfalls eine wichtige Rolle. Man sollte sich reiflich überlegen, ob man seinen Körper durch das Einsetzen eines Schmuckstückes verschönern will. Bist Du bereit, die so entstandene Wunde konsequent bis zum völligen Abheilen zu pflegen? Nur wenn Du das Piercing wirklich willst, solltest Du Dich dazu entschließen, denn nur dann wird Dein Körper den Heilprozess so schnell wie möglich abschließen und Du selbst wirst keine Probleme haben, den Moment des Piercens durchzustehen.


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... die Abheilzeiten zusammengefasst:

Bei einem normalen Verheilungsverlauf ist es meistens möglich den Erstschmuck schon nach
ca. 14 Tagen zu wechseln. Wichtig ist, dass sich der Stichkanal bilden kann und keine Schwellung, oder Entzündung vorhanden ist. Sind diese Voraussetzungen gegeben, dann steht einem Wechsel auf den exakt passenden Endschmuck mit viel Glitzer bling bling nichts im Wege. Bei Fragen hierzu könnt ihr gerne anrufen :)

Die nachfolgende Liste ist eine pauschale Richtline. Eine Abheilzeit von mehreren Wochen heißt natürlich nicht, dass man nicht vorher schon den Schmuck wechseln kann.

Diese Liste zeigt die groben Abheilzeiten von verschiedenen Piercings. Dein Körper braucht mehr oder weniger lange Zeit zum Heilen. Dein genereller Gesundheitszustand, das Maß an Stress und andere seelische oder körperliche Faktoren können die Heilperiode verlängern bzw. beeinflussen.

Der Piercing Schmuck soll auf jeden Fall während der gesamten Heilungsperiode getragen werden.

Tabelle für die Abheilzeiten von Piercing

Augenbraue            4 Wochen
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Ohr
(Knorpel)                6 Wochen
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Nasenflügel             4 Wochen
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Nasenwand
(Septum)                4 Wochen
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Lippe                     4 Wochen
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Zunge                    3 Wochen
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Bauchnabel             6 Wochen
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Brustwarze             6 Wochen
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Intim Piercing
Frauen:
Schamlippen             4 Wochen
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Klitoris-Vorhaut         2 Wochen

Alle Angaben sind ca. Werte und können nach Oben oder Unten abweichen!



Nach dem Piercing

Grundsätzliches zu deinem neuen Körperschmuck:

Gib Dir und Deinem neuen Körperschmuck erst einmal Zeit, sich aneinander zu gewöhnen. Einige Dinge des täglichen Ablaufs werden sich in Zukunft für Dich ändern. Damit dies reibungslos vonstatten geht, hier einige nützliche Tipps:
Vermeide, abgesehen von der täglichen Reinigung, das Berühren des frischen Piercings mit den Händen. Je weniger Kontakt es mit Deinen Händen hat, desto geringer das Infektionsrisiko.
Da das Piercing für den Körper eine Stresssituation darstellt, bitte an dem Tag nicht mehr Duschen oder Baden – dies wäre eine weitere unnötige Belastung.
In der Folgezeit empfehlen wir pH-neutrale Seife zum Duschen/Baden. Zur Pflege des Piercings empfehlen wir Tyrosur Gel oder Kamistad Gel (nur Schleimhaut), aggressive Wundsprays sind in der Verheilphase eher ungeeignet.

Den Schmuck während der Abheilzeit nicht entfernen, da sich der frische Stichkanal sehr schnell wieder verschließt.
Eine leichte Rötung und Austritt von Wundwasser (helle bis bräunliche Flüssigkeit, die sich als Schorf absetzt) sind in der ersten Zeit normal.
Anzeichen für eine Entzündung hingegen sind starke Schmerzen, Verhärtung des gepiercten Gewebes und/oder Austritt von Eiter (gelbgrüne Flüssigkeit).
In diesem Fall solltest Du unverzüglich wieder zu uns kommen, wir helfen Dir weiter.
Nikotin, Alkohol und andere Drogen schwächen und schädigen den Körper grundsätzlich – gönne ihm deshalb mindestens zwei Tage Ruhe. Vermeide in dieser Zeit ebenfalls unnötige körperliche Anstrengungen.


Die Inhaberin des Studios ... Manu ... ist med. ausgeb. Piercerin und hat viele Jahre Erfahrung!!

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